Am 5.10.2018 erschien Anthony Josephs neues Album „People of the Sun“.

Trinidad. 4.768 Quadratkilometer groß, umspült von türkisfarbenen Wassermassen. Ein Puzzleteil der Karibik, jener kleinteiligen Konstellation von Inseln, zwischen denen im Laufe der Zeit ganz eigene musikalische Stile und Vibes entstanden sind.

Indem Anthony Joseph Soul und Funk, Jazz und diverse lokale Zutaten aus Trinidad zusammenbringt, fesselnde Geschichten über wilden Beat- und Bläserlandschaften erzählt, tritt Anthony Joseph auf dem neuen Album als Bindeglied zwischen verschiedenen Musikergenerationen in Aktion. Er schafft es, jene Musiker, die uralte Traditionen aus der Region weiterleben lassen, mit den Nachfolgern zusammenzubringen, die sehr viel offener für aktuelle, globale Entwicklungen sind. Auf „People of the Sun“ (oder kurz „P.o.S.“, zugleich das Akronym für Josephs Geburtsstadt Port of Spain) wird er unterstützt von Musikern, die z.B. traditionelle Instrumente wie Steel Pan spielen, die Soca-, Orisha- und Rapso-Elemente einbeziehen (letzteres ist wiederum ein Mix aus politischen Texten, Calypso und Soca), und bringt diese Einflüsse mit zeitgenössischem R&B, Soul, Rock und komplexen Beats zusammen. Das Ergebnis ist weder ein nostalgischer Audioschnappschuss in Sepiatönen, noch ein digitales Zerrbild: Es ist die Verschmelzung dieser Strömungen, dieser Traditionen – und ein Sound, der dabei ganz klar nach vorne schaut.

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